Computer-Aufbau: Foto-Anleitung 2: Grossen Prozessorkühler einbauen



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Kühler-Bauteile Der Computer läuft wunderbar, er schnurrt wie ein zufriedenes Uhrwerk.

Doch als Hardware-Fan habe ich mir ein Monitor-Programm installiert, dass mir unter anderem sekundengenau berichtet, wie warm die einzelnen Bauteile sind.

Bei der Beobachtung dieses Monitors fällt mir auf, dass die vier Prozessorkerne meistens um 60°C warm sind, sogar im Leerlauf. Das scheint mir zu heiss.

Meine diesbezüglichen Recherchen ergeben jedoch, dass Quadcore-Prozessoren in Puncto Hitze eine Sonderrolle spielen und problemlos 60°C und mehr verkraften, dass solche Temperaturen bei ihnen sogar völlig normal seien.

Dennoch beunruhigt mich diese Temperatur und bei nächster Gelegenheit besorge ich mir einen besseren Prozessor-Kühler. Schliesslich soll sich mein Computer beim Arbeiten optimal wohl fühlen.

Der neue Prozessor-Kühler ist ein Xigmatek HDT-RS1283 Heatpipe Cooler Red Scorpion.

Siehe:

Foto-Anleitung
Hier sieht man die Bauteile des Prozessor-Kühlers neben dem geöffneten Computer.
Der Kühler besteht aus einem grossen, lamellenreichen passiven Kühlkörper und einem orange leuchtendem Lüfter.

Ausserdem gehören noch zahlreiche Kleinteile dazu.

Der Kühlkörper besteht aus einem Kontaktbereich für den Kontakt mit dem Prozessor.

Darüber kommen drei Röhren, die zu den zahlreichen Metall-Lamellen führen, die zur Verteilung der Hitze dienen.

Bei den Lamellen kommt das Prinzip der Oberflächenvergrösserung zum Einsatz. Eine grosse Oberfläche kann mehr Hitze an die Umgebung abgeben als eine kleine Oberfläche.

Der Kühlkörper wird aufrecht stehend auf den Prozessor gestellt.

Der Lüfter wird später am Kühlkörper montiert.

Er dient dazu, die heisse Luft vom Kühlkörper weg zu blasen.

Zu den Kleinteilen gehört:
  • Wärmeleitpaste
  • Befestigungen für Intel- und AMD-Sockel
  • Spoiler zur Wärmeverteilung
  • Schrauben
  • Verbindungsgummis für die Kühlköprer-Lüfter-Verbindung
  • Stromanschluss
Hier sieht man den bisherigen Lüfter.

Er tut seinen Dienst eigentlich problemlos, soll jetzt aber durch den leistungsfähigen Kühler ersetzt werden.

Zuerst wird der Stromanschluss des alten Kühlers entfernt.
Dann werden die Oberseiten der Befestigungs-Füsse in Pfeilrichtung gedreht.
Alle vier Befestigungs-Füsse werden aufgedreht.
Dann kann der Kühler entfernt werden.
Der Prozessor wird darunter sichtbar.

Man kann die verschmierte Wärmeleitpaste in seiner Mitte erkennen.

Diese Wärmeleitpaste kann man mit einem Küchentuch abwischen, denn mit dem neuen Kühler wird neue Wärmeleitpaste aufgetragen.

Jetzt wird der neue Kühlkörper vorbereitet.

Eine schützende Plastikfolie wird abgezogen.

So sieht der Kühlkörper auf den Kopf gestellt aus.

Die kupferroten Stellen werden in Kontakt mit dem Prozessor treten.

Damit der Kontakt mit dem Prozessor möglichst innig wird, müssen die Kontaktstellen mit Wärmeleitpaste bestrichen werden.

Die Wärmeleitpaste wird bei diesem Kühler in einer Plastiktüte mitgeliefert.

Die Plastiktüte mit der Wärmeleitpaste wird so aufgeschnitten, dass eine kleine Öffnung entsteht.
Dann wird die Wärmeleitpaste durch die Öffnung gedrückt und auf die Kontaktflächen des Kühlers gestrichen.
Anschliessend wird die Paste mit einem Stück Plastik oder Pappe möglichst gleichmässig verstrichen.
Dann wird der Spoiler installiert.

Er soll den Luftstrom im Umfeld des Prozessors optimieren.

Der Spoiler wird mit der rundung nach oben (später ist das unten) so eingeschoben, bis er einrastet.
Als nächstes wird die Hauptplatinen-Befestigung am Kühler angebracht.

Da es sich um einen Intel-Sockel handelt, wird die Befestigung mit den vier Eindrück-Füssen benötigt.

Die Bügel werden so an den Kühlkörper geschraubt, dass die weissen Einrast-Dorne der Befestigungsfüsse nach oben zeigen.
Dann wird der Kühlkörper auf den Prozessor gesetzt.

Der Kühlkörper wird so ausgerichtet, dass die spätere Montageseite für den Lüfter nach aussen zeigt. Denn dann kann die abgeführte Heissluft direkt nach aussen geblasen werden.

Die vier Füsse sollen so platziert werden, dass sie in die entsprechenden Löcher auf der Hauptplatine passen.

Dann werden die Befestigungsfüsse jeweils paarweise (schräg gegenüberliegend) eingedrückt bis sie einrasten.

Auch bei diesem Kühler ist das eindrücken fummeliger als es zunächst aussieht.

Wichtig ist auch, dass man stark genug drückt, dass die Füsse einrasten, aber nicht so fest, dass man die Hauptplatine beschädigt. Man muss ein gewisses Gefühl für diese Befestigungsfüsse entwickeln.

Jetzt sitzt der Kühlkörper fest auf dem Prozessor und der Hauptplatine.
Als nächstes wird der Lüfter montiert.
Die Verbindungs-Gummis werden zunächst in die passenden Löcher des Lüfters eingesteckt.
So sieht der Lüfter mit fertig eingesteckten Verbindungsgummis aus.
Jetzt kommt die überaus fummelige Aufgabe dran, die knubbeligen Enden der Verbindungsgummis so in die Kühlerlamellen zu schieben, dass der Lüfter zuverlässig und abgepuffert am Kühlkörper sitzt.

Am besten fängt man an der schwierigsten Stelle an, also unten in der Nähe des Gehäusedeckels.

Nach ausgiebigem Getüftel ist der Lüfter endlich richtig mit dem Kühlkörper verbunden.
Die Verbindungsgummis sitzen so zwischen den Kühlköprer-Lamellen, dass sie sich in die Rundung schmiegen und sicher darin gehalten werden.
Jetzt muss der Lüfter noch angeschlossen werden.
Der Lüfter-Stecker wird in den Lüfter-Anschluss auf der Hauptplatine eingesteckt.

Dieser Anschluss ist mit "FAN" beschriftet.

Jetzt ist der neue Prozessor-Kühler fertig eingebaut.
Der Lüfter leuchtet orange, wenn der Computer eingeschaltet ist.

Das sieht von hinten betrachtet, ganz lustig aus.

Der Aufwand mit dem grossen Kühler hat sich durchaus gelohnt, denn die Prozessor-Kerne sind jetzt zwischen 5° und 8°C kühler geworden.

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Achtung!

Beim Schrauben am Computer können Teile des Computers kaputt gehen.

Daten können eventuell verloren gehen.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie beim Schrauben nicht statisch aufgeladen sind, beispielsweise durch ein antistatisches Armband oder Berühren von geerdeten Gegenständen.

Die Macher dieser Webseite übernehmen keine Haftung für kaputt gegangene Computer und Störungen nach Erweiterungsarbeiten.



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