Computer-Aufbau: Foto-Anleitung 2: Arbeitsspeicher einbauen



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Arbeitsspeicher - RAM Der Arbeitsspeicher wird einfach auf der Hauptplatine eingesteckt.

Wichtig ist hierbei, dass die Arbeitsspeicher-Bausteine in Art, Grösse und Anzahl zur Hauptplatine passen.

In den Büro-Tower werden 8 GB RAM eingebaut. Das ist momentan, im Jahr 2008, noch ein gigantischer Arbeitsspeicher.

Da 32-Bit Betriebsysteme nur 3 GB Arbeitsspeicher benutzen können, muss wegen des grossen Arbeitsspeichers unbedingt ein 64-Bit Betriebsystem installiert werden. Windows Vista gibt es wahlweise als 32-Bit oder 64-Bit Variante. Auch Linux-Betriebsysteme gibt es wahlweise als 32-Bit oder 64-Bit System. In der normalen Arbeitspraxis spürt man keine wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Varianten.

Die Speicherbausteine sind mit passiven Kühlern aus Metall umgeben. Daher sieht man keine einzelnen Chips auf den RAM-Bausteinen, sondern nur eine Metalloberfläche.

Siehe:

Foto-Anleitung
Hier sieht man die vier RAM-Riegel auf einer Schaumstoff-Unterlage neben dem grossen Tower-Gehäuse.

Der Einbau des Arbeitsspeichers gehört zu den einfachen Tätigkeiten beim Computer-Aufbau.

Wichtig ist, dass die verwendeten Speicher-Bausteine immer identisch miteinander sind, d.h. vom gleichen Hersteller und aus der gleichen Baureihe, möglichst passend aufeinander abgestimmt.

Die Arbeitsspeicherbausteine werden in die sogenannten Bänke gesteckt.

Die Speicherbänke sind oft unterschiedlich eingefärbt.

Diese unterschiedliche Färbung ist ein Hinweis für die Positionierung der RAM-Bausteine, wenn man nur zwei anstatt vier Bausteine einbauen will. Die zwei Bausteine werden dann nicht nebeneinander, sondern in die jeweils passend gefärbten Bänke gesteckt.

Um sicher zu gehen, sollte man jedoch unbedingt die Dokumentation der Hauptplatine lesen, um zu wissen, in welche Speicherbänke man sine Bausteine stecken muss.

Bei der Verwendung von vier RAM-Bausteinen ist es jedoch ganz einfach, denn alle Speicherbänke werden bestückt.

Die RAM-Bausteine können nur in einer Richtung in die Speicherbänke eingebaut werden.

Sowohl Bausteine als auch Bänke haben nämlich abseits der Mitte einen Schlitz beziehungsweise eine Rippe, die ein Einstecken in falscher Richtung verhindert.

In der richtigen Richtung stimmt die Position von Sclhitz und Rippe überein.
Bevor man die RAM-Bausteine in die Bänke steckt, muss man die Verriegelungen der Bänke zunächst öffnen.

Die Verriegelungen sind die kleinen Plastikhebel an beiden Enden der Bänke.

Sie werden einfach nach aussen gedrückt.

Dann wird der erste RAM-Baustein vorsichtig eingepasst.

Wenn man sieht und spürt, dass er korrekt sitzt, kann man ihn mit sanftem Druck in die Speicherbank eindrücken. Er sitzt richtig, wenn man die Metallkontakte an der Unterkante nicht mehr sehen kann.

Beim Eindrücken schliessen sich auch die Verriegelungen wieder von selbst.

Nur beim letzten kleinen Stück muss man manchmal etwas nachhelfen, bis die Riegel ganz verschlossen sind.

So werden nacheinander alle RAM-Bausteine eingebaut.

Obwohl das Einbauen des Arbeitsspeichers einfach ist, ist es dennoch eine häufige Fehlerquelle beim Computerbau.

Wenn die Bausteine nicht fest genug in den Bänken stecken, funktioniert der Computer nicht. Man hört es beim Hochfahren an einem durchdringenden Pieps. Nach dem Pieps startet der Computer nicht.

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Achtung!

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Daten können eventuell verloren gehen.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie beim Schrauben nicht statisch aufgeladen sind, beispielsweise durch ein antistatisches Armband oder Berühren von geerdeten Gegenständen.

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