Computer-Aufbau: DVD-Brenner - optische Laufwerke



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DVD-Brenner CDs und DVDs sind die schillernden Silberscheiben, die Daten, Musik oder Filme enthalten können.

Diese Datenträger sind heute am verbreitetsten, wenn man Daten oder Programme irgendwo kauft.

Eine CD kann bis zu 700 Megabyte speichern und eine DVD bis zu 4,7 Gigabyte, also deutlich mehr.

Sie eignen sich auch, um eigene Daten, z.B. Urlaubsbilder oder Texte zu speichern und als Sicherheitskopie in den Schrank zu stellen.

Daher beinhalten die meisten Computer heutzutage nicht nur Lesegeräte für CDs und DVDs, sondern Geräte, die diese Scheiben auch beschreiben können.

Solche Laufwerke, die CDs und DVDs beschreiben können, werden DVD-Brenner genannt. Man sagt auch "optische Laufwerke" zu diesen Geräten, weil ein eingebauter Laser die Datenträger optisch abtastet, um die Daten zu lesen.


IDE oder SATA

DVD-Brenner Anschlüsse DVD-Laufwerke werden angeschlossen wie Festplatten.

Sie erhalten dann auch Laufwerksbuchstaben, genauso wie Festplatten.

Auch bei DVD-Laufwerken hat man die Wahl, sie per IDE oder SATA anzuschliessen.

SATA-Anschlüsse sind moderner und die Stecker sind kompakter.

Bei IDE-Anschlüssen für DVD-Laufwerke hat man den Vorteil, dass die vorhandenen SATA-Anschlüsse für Festplatten verfügbar bleiben. Bei den IDE-Anschlüssen muss man auch die Jumper-Einstellung für Master und Slave berücksichtigen. Meistens ist die Voreinstellung ab Werk schon die Richtige, sofern man nur ein IDE-Gerät anschliessen will.


Beschreibbare Datenträger

CD von unten Um eine CD oder eine DVD zu beschreiben, braucht man einen Silberling, der dafür geeignet ist. Diese Scheiben heissen dann CD-R oder DVD-R. Sie können einmal beschrieben und nicht wieder gelöscht werden. Solche beschreibbaren CDs und DVDs gibt es preiswert fast in jedem Supermarkt, oft in grossen 50er-Paketen, den sogenannten Spindeln.

Es gibt Datenträger, die können mehrfach beschrieben und wieder gelöscht werden. Solche Scheiben erkennt man an den Bezeichnungen CD-RW und DVD-RW. RW steht für rewritable=wiederbeschreibbar.

CD und CD-R

CR-R Mit CDs begann der Triumphzug der Silberlinge.

Innerhalb weniger Jahre ersetzten die kleinen, schimmernden Silberscheiben in der Musik die Schallplatten.

Dann wurden sie auch als Datenträger immer beliebter, weil sie viel mehr Daten aufnehmen konnten als die alten Disketten.

Beschreibbare CDs, CD-R genannt, ermöglichten die bequeme Speicherung grösserer Datenmengen. CD-Rs können nur einmal beschrieben werden. Eine Löschung und Neubespielung ist nicht möglich.

Anfänglich passten 600 MB auf eine CD, inzwischen wurde die Speicherkapazität auf 700 MB erweitert.

DVD, DVD-R und DVD+R

DVD-R DVDs wurden entwickelt, weil der anfänglich üppige Speicherplatz der CDs im Laufe der Jahre knapp wurde.

Auf einer normalen DVD kann man heutzutage 4,7 GB unterbringen.

DVDs gibt es als reine Lese-DVDs, auf denen Software- und Musikhersteller ihre Angebote abspeichern und anbieten.

Zum Selbstbeschreiben gibt es DVD-Rs, die man genauso beschreiben kann wie CD-Rs.

Beschreibbare DVDs werden wahlweise DVD-R oder DVD+R genannt.

DVD-R entsprechen dem Standard vom DVD-Forum. Auf diesen Datenträgern kann man eine TimeSearch durchführen.

DVD+R entsprechen dem Standard der DVD+RW Alliance. Diese Art der Datenträger ermöglichen einige Sonderfunktionen im Videobereich.

Im Grossen und Ganzen macht es in der Praxis kaum Unterschiede, ob man zum Brennen seiner Daten DVD-R oder DVD+R verwendet.

DVD-Double-Layer

DVD Double Layer Angesichts wachsender Datenmengen sind auch 4,7 GB nicht viel.

Daher gibt es beschreibbare DVDs mit einer Doppelschicht (Double Layer oder Dual Layer).

Diese DVDs fassen etwa doppelt soviel Daten wie normale DVDs.

DVD DL (double layer) können 8,5 GB speichern.

Sie werden behandelt wie ganz normale DVDs.

Nicht jeder DVD-Brenner ist in der Lage, double layer DVDs zu brennen aber die meisten Geräte können es.

Das Gleiche gilt auch für Brenn-Programme. Moderne Profiprogramme können double layer DVDs im Allgemeinen problemlos beschreiben.

DVD-RW und DVD+RW

DVD RW Anders als normale DVD-Rs können DVD-RWs mehrmals neu beschrieben werden.

Ihr Inhalt kann man spezieller software gelöscht und mit anderen daten überschrieben werden.

Dadurch sind DVD-RWs für die Speicherung wechselnder Inhalte geeignet.

Mit der Wiederbeschreibbarkeit einer Festplatte sind DVD-RWs jedoch nicht vergleichbar, weil der Lösch- und Schreibprozess etwas umständlicher und zeitaufwendiger ist, als die gleichen Vorgänge bei Festplatten.

Wiederbeschreibbare DVDs gibt es sowhl für den "-" als auch für den "+" Standard. In der praktischen Nutzung sind deren Unterschiede sehr gering.

DVD-RAM

DVD RAM DVD-RAMs sind wie DVD-RWs mehrfach beschreibbar.

Im Unterschied zu letzteren haben DVD-RAMs jedoch eine erhöhte Datensicherheit.

RAM bedeutet "Random Access Memory", was man mit "Freier Zugriffs Speicher" übersetzen könnte (so heisst auch der Arbeitsspeicher des Computers).

Durch eingebaute Sektoren kann der Computer auf die Speicherbereiche der DVD-RAM gezielter zugreifen als bei DVD-RWs.

Mit entsprechenden Treibern kann sie fast so unkompliziert benutzt werden wie eine Festplatte.

DVD-RAMs haben eine besonders hohe Lebensdauer und können bis zu 100.000 Mal neu beschrieben werden.

Trotz dieser eindeutigen Vorteile hat sich die DVD-RAM kaum durchgesetzt. Sie ist etwas teurer als DVD-RWs und nur in manchen, gut sortierten, Geschäften erhältlich.


DVD RAM von unten Auf der Unterseite kann man DVD-RAMs sehr einfach von anderen DVD-Datenträgern unterscheiden.

Deutlich sind die Sektoren zu erkennen, die wie ein regelmässiges Muster auf der glänzenden Oberfläche aussehen.

Das Material, das für die Herstellung von DVD-RAMs verwendet wird, unterscheidet sich vom Material für andere DVD-Typen.

Bedruckbare Datenträger

Bedruckbare CD-R Damit man weiss, was auf einer selbst gebrannten DVD gespeichert ist, muss sie auch beschriftet werden.

Für das Beschriften von Hand gibt es spezielle Stifte, denn die Farbe von gewöhnlichen Filzstiften oder Kugelschreibern kann dem Material der DVD schaden und daher auch Daten beschädigen.

Wenn es schöner aussehen soll als von Hand beschriftet, kann man die DVDs bedrucken.

Dazu gibt es spezielle DVDs (und CDs, DVD-DL usw.), die eine weisse Oberfläche haben.

Solche Datenträger kann man mit speziellen Tintenstrahl-Druckern bedrucken.

Bei den speziellen Druckern handelt es sich unter anderem um ganz normale, preiswerte Tintenstrahldrucker, die als eine besondere Funktion über eine extra Schiene zur Aufnahme der DVDs verfügen. Solche Drucker sind nicht teurer als andere, aber man muss beim Kauf gezielt auf die CD-Druckfähigkeit achten.

Zusammen mit dem Drucker erhält man im Allgemeinen ein einfaches Programm, mit dem man das Aussehen der CD (DVD) zusammenstellen kann. Mit solch einem Programm kann man dann auch direkt drucken, fast so als würde man einfaches Papier bedrucken.

Vor einigen Jahren waren auch bedruckbare Aufkleber für CDs beliebt. Der Klebstoff dieser Aufkleber wirkt sich im Laufe der Zeit jedoch ungünstig auf die CD-Oberfläche aus. Ausserdem neigen derart beklebte CDs zur Unwucht, das heisst, sie drehen sich nicht mehr völlig gleichmässig.

Beschriftung per Lightscribe

Bei dem neuartigen Beschriftungsverfahren Lightscribe werden speziell dafür vorgesehene DVDs und CDs in einem speziellen DVD-Brenner mithilfe eines Lasers beschriftet.

Für dieses Verfahren müssen sowohl die Datenträger als auch der DVD-Brenner geeignet sein.

Die Schrift wird einfarbig auf die Oberfläche gebrannt, sodass sich eine kontrastarme schwarz-weiss Beschriftung ergibt, bzw. eine bronze-graue Beschriftung, je nachdem welche Farbe der Datenträger hat.

Blu-Ray Disc (TM)

Der nächstgrössere Standard für Speichermedien ist schon auf dem Vormarsch, er nennt sich Blu-Ray Disc. Auf eine solche Scheibe passen bis zu 50 GB bei doppelten Schichten und bis zu 25 GB bei einfacher Schicht.

Aktuelle Normal-Computer können Mitte 2008 jedoch noch keine Blu-Ray Datenträger lesen und beschreiben.

Laufwerke und Brenner für Blu-Ray Discs sind zur Zeit noch ziemlich teuer, ebenso die Datenträger.

Siehe


Achtung!

Beim Schrauben am Computer können Teile des Computers kaputt gehen.

Daten können eventuell verloren gehen.

Achten Sie zudem darauf, dass Sie beim Schrauben nicht statisch aufgeladen sind, beispielsweise durch ein antistatisches Armband oder Berühren von geerdeten Gegenständen.

Die Macher dieser Webseite übernehmen keine Haftung für kaputt gegangene Computer und Störungen nach Erweiterungsarbeiten.



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